Für Frauen sind wir unwählbar, weil wir nicht genug für Frauen tun. Für Männer sind wir unwählbar, weil wir feministisch unterwandert sind. Finde den Fehler.

Dieses ständige Gegeneinander macht mich so müde. Dieses dem jeweils als Gegner wahrgenommenen anderen etwas wegnehmen wollen. Ich will Miteinander!

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Beispiel für berechtigtes Anliegen: Eltern beiderlei Geschlechts muss die Möglichkeit gegeben werden, Kinder zu bekommen und zu erziehen, ohne berufliche Nachteile zu erleiden.

Beispiel für Albernheit, die von berechtigten Anliegen ablenkt und das ganze Thema unglaubwürdig macht: Das Ampeldruckknopfmännchen ist ein Männchen und kein Weibchen.

Ohne Schleifchen

Mein ganzes Leben lang habe ich mich für „Männerdomänen“ interessiert. Computer (Mitte der 80er), Heavy Metal (auch Mitte der 80er), Fußballfanclub (frühe 90er), Motorrad fahren und schrauben (Mitte der 90er), Informatikstudium (späte 90er), Linux-Sysadmin (immer noch).

Nicht einmal hatte ich das Gefühl, unwillkommen zu sein – aber ich bekam auch nichts davon hübsch verpackt und mit Schleifchen präsentiert. Die Jungs haben bereitwillig genug geteilt, aber was ich wollte, musste ich mir nehmen, wie jeder andere auch.

Ich glaube, viele Frauen können gar nicht wahrnehmen, dass Männer absolut bereit sind, zu teilen, und viele Männer verstehen nicht, dass Frauen gerne explizit eingeladen werden möchten. Vielleicht ist der Grund dafür, dass Frauen und Männer unterschiedlich kommunizieren – ich wurde, vermutlich mehr oder weniger zufällig, mit Jungs sozialisiert, und kommuniziere eher männlich. Deswegen verstehe ich das unausgesprochene „Klar, komm dazu, mach mit“ und vermisse es bei Frauen. Tatsächlich schaffen es bis heute nur sehr wenige Frauen, mir das Gefühl zu geben, willkommen zu sein und dazuzugehören. Wenn eine es schafft, steigt sie mit einer ganzen Menge Bonuspunkte bei mir ein.

Was ich an dieser Geschichte am Interessantesten finde ist, dass ich ganz unzweifelhaft ein (zeitweise sogar recht hübsches) Mädchen war und Männer trotzdem „ihre Domäne“ mit mir geteilt haben. Daher finde ich es schwer zu glauben, dass alleine das Frau sein eine Behinderung sein soll – im Gegenteil, die ein oder andere Sonder(Besser)behandlung hat mir mein Geschlecht fast immer verschafft.

Natürlich gilt das nicht überall. Die meisten Motorradclubs sind frauenfeindliche Sauhaufen – aber dann ist da noch der MC Kuhle Wampe. Viele Fußballfanclubs sind weiblichen Mitgliedern gegenüber wohl misstrauisch eingestellt – in meinem habe ich mich völlig akzeptiert gefühlt. Missstände haben Aufmerksamkeit verdient, aber die Stellen, an denen es einfach funktioniert, müssten eigentlich noch viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, damit man sich anderswo daran orientieren kann.

Feminismusgedanken

Disclaimer: im Folgenden schreibe ich allein auf Basis meiner 42 Jahre als hypersensitiver, hoch-empathischer, extrem soziallibertärer, pansexueller Mensch. Ich versuche, in Worte zu fassen, was in mir vorgeht, wenn mir die heutige Form des Feminismus präsentiert wird, und ich mutmaße über Hintergründe. Wenn du Küchenpsychologie nicht leiden kannst, liest du auf eigene Gefahr weiter.

Ich bleibe in der weiblich/männlich-normativ-Hetero-Ecke, weil das Thema, über das ich schreibe, genau da stattfindet. Es verliert an Bedeutung und wird durch ganz andere Probleme ersetzt, wenn wir andere Geschlechtsidentitäten und Orientierungen berücksichtigen. Außerdem bleibe ich in dem Kulturkreis, in dem ich aufgewachsen bin und der mir vertraut ist, und meine Schlussfolgerungen lassen sich keinesfalls 1:1 auf andere Kulturkreise übertragen.

Feministinnen haben Großartiges geleistet. Ich konnte Abi machen, zur Uni gehen und wieder abbrechen, Berufe meiner Wahl ergreifen, über meine Partnerschaften selbst entscheiden, ich kann wählen gehen und mich selbst wählen lassen. Das war vor gar nicht so langer Zeit überhaupt nicht selbstverständlich, und das dürfen wir niemals vergessen.

Ich weiß auch, dass noch lange nicht alles erreicht ist. Chancengleichheit gibt es längst nicht überall – übrigens revidiere ich an dieser Stelle meine frühere Meinung, in der Piratenpartei gäbe es Chancengleichheit zugunsten der Aussage, dass Frauen bessere Chancen haben, für Posten und Ämter benannt und gewählt zu werden – und auch in unserem aufgeklärten, westlichen Kulturkreis haben viele Frauen noch mit Benachteiligung zu kämpfen.

Ich bitte zu beachten, dass ich Chancengleichheit schreibe und nicht Gleichbehandlung. Menschen alle gleich behandeln zu wollen ignoriert die Bedürfnisse der Einzelnen, und Männer und Frauen gleich behandeln zu wollen scheitert schon daran, dass es zwischen Bio-Männern und Bio-Frauen physiologische Unterschiede gibt, die nicht von der Hand zu weisen sind. Das Ziel muss sein, jeder einzelnen Person zu ermöglichen, sie selbst zu sein und entsprechend ihrer Persönlichkeit und Natur ein ausgefülltes Leben zu führen.

Und damit wären wir beim Thema, wie der Feminismus heute bei mir ankommt. Noch einmal ganz deutlich: Ich beschreibe meine Rezeption, die mit der Intention nicht notwendigerweise viel zu tun haben muss.

Der heutige Feminismus will Frauen auf Kosten der Männer bevorteilen. Er will keine Chancengleichheit, er will immer noch bessere Chancen für Frauen. Er berücksichtigt weder Natur noch Individualität. Er kategorisiert: Menschen mit Vagina sind gut, Menschen mit Penis sind inhärent böse. Er vertieft die Kluft zwischen Männern und Frauen anstatt eine Auflösung der Grenzen zwischen den Geschlechtern anzustreben. Er ist über das Ziel hinausgeschossen und zur Misandrie geworden. Er spricht Penisträgern das Recht auf ihre Natur ab und will zur selben Zeit eine Gleichschaltung aller Vaginabesitzerinnen, ohne Raum für Aspekte, die als „traditionell weiblich“ mit Misstrauen beäugt werden.

Das Wort Sexismus, das eigentlich ganz einfach Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts bedeutet, wird verwendet, um diese Ungleichbehandlung mit Sexualität zu verknüpfen, alleine über die drei gemeinsamen Anfangsbuchstaben. Hier kommt unsere christliche Vergangenheit ins Spiel: Sex, und insbesondere das Vergnügen daran, ist uns so gründlich vergällt worden, dass wir noch immer in Moralfallen feststecken, die wir per Ratio längst überwunden zu haben glauben.

Wenn man es wirklich einmal schafft, einen (im Rahmen menschlicher Fähigkeiten) objektiven Blick auf Sex zu werfen, dann ist das nicht nur eine ganz wunderbare Sache, sondern auch ein Grundbedürfnis jedes Säugetiers. Ein lieber Freund sagte einmal, dass Sex nach Atmen und Trinken das wichtigste Grundbedürfnis sei, noch vor dem Essen. Ob es dafür wissenschaftliche Belege gibt, sei dahingestellt, aber ich finde es gar nicht so unplausibel.

Achtung: Ab hier komme ich richtig ins Theoretisieren.

Rund um Sex haben auch wir als homo sapiens sapiens noch jede Menge Instinkte und hormongesteuerte, nicht bewusst beinflussbare Reaktionen. Leider haben wir jedoch die Verbindung zu diesen Instinkten und Reaktionen verloren. Sex gibt einer Frau extrem viel Macht über einen Mann, aber das ist in den meisten Fällen weder Frau noch Mann bewusst. Während Frauen diese Machtposition oft ignorieren – so tief steckt es in uns drin, dass Sex ja etwas männlich-dominierendes ist – haben Männer oft das unbestimmte Gefühl, dass etwas mit ihnen passiert, das sie nicht kontrollieren können, und reagieren mit Misogynie.

Ich glaube ganz fest, dass, wenn alle Menschen es schafften, Sex als etwas Natürliches, Wunderbares anzunehmen, und zwar in jeder einvernehmlichen Spielart, viele Probleme sich einfach in Nichts auflösen würden. Frauen würden verstehen, dass Männer sie als sexuelle Wesen sehen, nicht Objekte, und warum, und Männer müssten keine Angst mehr vor der unvermeidlichen Wirkung einer Frau auf sie haben.

Um jetzt doch wieder aus der m/w-Hetero-Ecke herauszukommen: Diese ganze Feminismus-/Maskulismus-Geschichte schließt die Menschen aus, die sich eben nicht einer dieser beiden Identitäten zuordnen. Alleine schon die Diskussion generisches Maskulinum / Femininum bedeutet eine Ausgrenzung, weil sie sagt, dass man entweder das eine oder das andere sein muss. Wir müssen Frau und Mann hinter uns lassen und Mensch werden, jeder mit einer anderen Natur, anderen Instinkten, anderen Bedürfnissen, und jeder so wertvoll wie der andere. Das geht nicht mit gewaltsamem Verbiegen über Jahrhunderte gewachsener Sprache. Erst wenn jeder Mensch sich akzeptiert und respektiert fühlt und die Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung so viel Bedeutung wie die Schuhgröße haben, sind wir angekommen.

Warum Frauen keine Wichser sind

Da zählt Susanne Klingner bei der taz auf, was man ihr schon so an Nettigkeiten an den Kopf geworfen hat, und kommt zu dem Schluss, dass es Frauenfeindlichkeit, anders als man ihr gegenüber behauptet, im Internet doch gibt.

Das ist natürlich eine Riesen-Überraschung. Es gibt Frauenfeindlichkeit im Internet. Oh mein [Unsichtbaren Freund deiner Wahl einsetzen]. Die böse Realität ist: es findet sich immer jemand, der hasst. Im Internet ebenso wie in dem Teil des richtigen Lebens, der die bessere Grafik hat. Aber was Frau Klingner da aufzählt, ist nicht Frauenfeindlichkeit oder Antifeminismus, sondern platt Beleidigung.

Es ist so eine Sache mit Beleidigungen. Sie sollen persönlich sein, also sucht man sich gerne ein persönliches, hervorstechendes oder vom Anzugreifenden selbst gerne herausgestelltes Merkmal als Ziel aus. Was ist das an einer Feministin zuerst wahrgenommene Merkmal? Richtig, sie ist eine Frau, was sie selbst gerne und oft betont, und so ist es ganz natürlich, dass diese äußere Eigenschaft „Frau“ zum Angriffsziel wird. Wo ein Mann ein „Du Wichser“ zu hören bekommt, hört die Frau eben „Du Fotze“. („Du Wichserin“ würde auch irgendwie nicht so ankommen. Es wäre interessant, einmal zu ergründen, warum nicht.)

Hat das nun etwas damit zu tun, dass der Angreifer ein Frauenfeind ist? Mitnichten. Es heißt ganz einfach nur, dass er die Angegriffene nicht leiden kann und sich nicht anders zu helfen weiß, als zum Mittel der Beleidigung zu greifen. Bemitleidenswert, aber nicht per se frauenfeindlich. Und wenn man dann einmal über den eigenen Frauentellerrand hinaus schaut und sich gestattet, wahrzunehmen, was Männern von ebenso unfreundlichen Mitmenschen an den Kopf geworfen wird, wird einem ganz schnell bewusst, dass man nicht beschimpft wird, weil man eine Frau ist, sondern dass einfach nur der Wortlaut der Beleidigung individuell angepasst wird.

Im Grunde sehen wir hier ein wunderbares Beispiel der Gleichbehandlung bei gleichzeitiger Würdigung der Tatsache, dass es sich beim Gegenüber um eine Frau handelt. Sollte da nicht jeder Feministin das Herz im Leibe hüpfen?

Offener Brief

Folgender Offener Brief der Piratenpartei Deutschland ist der EU-Kommission und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland heute zugestellt worden.


Offener Brief
an die EU-Kommission und
an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und Staatenbünde unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Handelsabkommen ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse durch. Erst jüngst hat das Europäische Parlament diese Vorgehensweise kritisiert und gefordert, die Parlamente über den jeweiligen Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten.

Was sind die Gründe für die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen? Geheimhaltung ist dann sinnvoll, wenn man eine Strategie plant und seine Gegner darüber im Unklaren lassen will. Die Geheimverhandlungen sind also Ausdruck eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber der Öffentlichkeit, in deren Interesse Sie handeln sollen.

Gleichzeitig begegnen Sie jeglicher Kritik seitens der Bürgerbewegungen mit Unverständnis. Sie zeigen sich verwundert über die Bedenken, die durch die intransparente Verhandlungsführung und das Durchsickern ungesicherter Informationen erst geschürt werden.

Warum fordern Sie mehr Vertrauen in den guten Willen der Verhandlungsdelegationen, wenn Sie selbst nicht bereit sind, den Bürgern ebenfalls Vertrauen entgegenzubringen und den Verhandlungsstand offenzulegen?

Warum weigern Sie sich, den aktuellen Verhandlungsentwurf zu veröffentlichen? Damit könnten Sie doch leicht unsere Befürchtungen entkräften, ACTA verletze Bürgerrechte.

Wir fordern:

  • Der aktuelle Verhandlungsstand muss veröffentlicht werden.
  • Alle betroffenen Gruppen – Politik, Zivilgesellschaft und Industrie – müssen in die Verhandlungen einbezogen werden.
  • Es muss einen Dialog zwischen den ACTA-Delegationen und der europäischen Öffentlichkeit geben. Dieser Dialog muss offen, ehrlich und verständlich sein.

Wir appellieren an Sie: Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die Sie gegenüber den Bürgern Deutschlands und Europas haben!

Wir hoffen auf baldige Antwort und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Piratenpartei Deutschland

Und täglich grüßt das Gendertier …

Wieder einmal, diesmal nachdem sich einiges zum Thema „Gender“ auf dem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende entladen hat, schlagen die Wogen hoch. Wieder einmal wird der Piratenpartei Frauenfeindlichkeit vorgeworfen, und aus der Tatsache, dass so viele Frauen sich gegen Lenas „Unterscheidungszwang“ zur Wehr setzen, wird fröhlich geschlossen, dass dann ja wohl was dran sein muss. Wie bitte? Ich widerspreche, als muss an dem, dem ich widerspreche, etwas dran sein? Was ist das für eine Logik?

Um das vorweg zu nehmen: ich fand es bewundernswert, wie Lena sich den Angriffen gestellt hat. Respekt, genau so sind viele Frauen in der Piratenpartei, stark und selbstbewusst (was nicht heißt, dass man stark und selbstbewusst sein muss, um als Frau in der Piratenpartei gut aufgehoben zu sein). Man kann sich darüber streiten, ob der Bundesparteitag der richtige Rahmen für das war, was vielerorts als „Shitstorm“ bezeichnet wird, aber ich denke, es war für viele Frauen ein dringend benötigtes Ventil für einiges an angestautem Ärger.

Ich möchte auf einen Kommentar von Antje Schrupp zu diesem Artikel von Christophe Chan Hin, der übrigens wundervoll beschreibt, wie ich selbst die Piratenpartei sehe, eingehen. Antje schreibt: „Ich denke, es würde schon reichen, wenn die Piraten klar sagen würden, dass es bei diesem Punkt noch internen Klärungsbedarf gibt und sich vornehmen, die Diskussionen dazu offen und mit Interesse an feministischen Positionen zu führen.“

Der zweite Teil zuerst: wir wollen Diskussionen um Benachteiligung von Frauen oder Minderheiten natürlich offen und mit Interesse an den Positionen der Frauen und Minderheiten führen, ich bin allerdings keinesfalls dazu bereit, das auf „feministisch“ einzuschränken.

Was den internen Klärungsbedarf angeht – wenn Frauen sich diskriminiert fühlen, muss das natürlich intern geklärt werden. Ich habe aber noch kein einziges Mal, auch nicht von Lena, von einem konkreten Fall der Diskriminierung gehört, den man hätte klären können. Ich kenne inzwischen so viele Frauen in der Piratenpartei, und den meisten davon wird ständig das ein oder andere Amt nahe gelegt – es ist jeweils eine bewusste, begründete Entscheidung, wenn eine Frau in der Piratenpartei nicht kandidiert.

Ich fühle mich hier ziemlich hilflos, ich höre „bei euch besteht Klärungsbedarf, weil Frauen diskriminiert werden“, aber niemand ist in der Lage, mir einen konkreten Fall zu nennen. Ich muss mich gegen den Vorwurf wehren, ich würde diskriminiert und traute mich nur nicht, das zuzugeben, wo ich einfach nur meine Arbeit als gleichberechtigtes und gleich behandeltes Parteimitglied machen möchte, derzeit noch als Kreisvorsitzende. Und es ärgert mich maßlos, dass ich und all die anderen Frauen in Kreis-, Bezirks- und Landesvorständen einfach nicht wahrgenommen werden und man ihre Arbeit nicht würdigt.

Scheinbar muss man als Frau erklären, wie es Mela schon getan hat, warum man nicht für den Bundesvorstand kandidiert hat (bei Männern oder Angehörigen von Minderheiten kann man wohl eher ohne Erklärung annehmen, dass ihre Gründe, nicht zu kandidieren, nicht klärungsbedürftig sind). Ich spiele durchaus mit dem Gedanken, im nächsten Jahr für den BuVor zu kandidieren. Dieses Jahr war mir einfach klar, dass ich damit nach nur einem Dreivierteljahr Erfahrung mit der Kreisverbandsleitung überfordert wäre.

Ich bin die letzte, die eine reale Diskriminierung von Frauen oder Minderheiten ignorieren oder tolerieren würde. Bitte bitte zeigt mir einen konkreten Fall innerhalb der Piratenpartei und ich setze mich mit allem, was ich habe, für die Klärung ein, ob es um Frauen, Queers, Transgenders, Behinderte, Menschen mit Migrationshintergrund oder wen auch immer ich jetzt in der Aufzählung vergessen habe geht. Dass in der Gesellschaft weiterhin Menschen aufgrund von Merkmalen, die sie nicht beeinflussen können, benachteiligt werden, ist selbstverständlich eine Tatsache, und ich setze mich selbstverständlich dafür ein, diese Benachteiligungen abzuschaffen. Eine zwanghafte Geschlechtsunterscheidung in der Piratenpartei, die diese Benachteiligungen bereits überwunden hat, hilft dabei nicht.